OsnabrückOsnabrück

25.01.2006

Eisjuwelen im Bastard ClubEisjuwelen im Bastard Club

Philipp

Um es gleich einmal vorweg zu nehmen; das Aufregendste an dem ganzen Abend war die An- und Abreise...

Rundherum sowieso schon tiefster Winter, musste es natürlich gerade bei unserer weitesten Dienstreise seit langem so richtig abgehen.
Durch's tiefste Schneegestöber mit höchstens 70 über die Piste (und Ben ist wirklich todesmutig über die Bahn geheizt...) haben wir gefühlte 3 Stunden für die Hinfahrt zum Bastard Club nach Osnabrück gebraucht. Da angekommen, waren wir trotzdem noch viel zu früh, die Bühne wurde noch hergerichtet und die Jungs von GEM, vor denen wir die große Ehre hatten zu spielen, waren auch noch auf dem langen Weg aus Stuttgart unterwegs. Also wurde wie immer das C8-warm-up-Programm aufgefahren: erst Kaffee, später Bier trinken und zwischendurch in großen Mengen Scheiße labern...;)
Als GEM dann ankamen, wurde erstmal gemeinsam ausgepackt und die stage für uns fertig gemacht.
So ein ganz gutes Gefühl, was die Besucheranzahl angeht, hatten wir die ganze Zeit nicht (wer ausser uns sollte schon so bekloppt sein und sich durch das Chaos draußen bis nach Osnabrück durchkämpfen?), deshalb waren wir dann auch nicht ganz so enttäuscht, als die Türen geöffnet wurden aber keiner reinwollte.

GEM

Als wir dann um ca. 21 Uhr die Bühne betraten, hatten sich auch nur wenig mehr als 30 Personen in den Club verirrt. Dafür hatten diese aber offensichtlich umso mehr Freude an unseren ausgewählten Sahnestücken des Rock'n'Rolls, wodurch sich die allgemeine Stimmung inklusive unserer Laune doch noch auf ein angenehmes Maß einpegelte und wir mit immer größerer Freude unser einstündiges Set vorstellten. Am Ende war dann wieder alles gut und bei den Klängen von GEM, die auf jeden Fall sehr nett und nur weiter zu empfehlen sind, wurde dann noch ein kleines Feierabend-Bierchen genossen, bevor es dann nachts über gefrorene und zugeschneite Starßen zurück nach good ol' Bielefeld ging.
Unser Fazit: Der Bastard Club ist eine coole Location, die Jungs von GEM sind super drauf; sehr gerne wieder, aber nächstes Mal dann doch bitte im Sommer!